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Jugendfeuerwehr erlebt Alltag einer Berufsfeuerwehr

Am Samstag, dem 20.6.15, pünktlich um 10:00 Uhr begann der Dienst für 24 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Blaichach. Es stand eine 24-Stunden „Tag der Berufsfeuerwehr„ an. Neben zahlreichen Gästen wie Kreisbrandrat Michael Seger , Blaichachs Bürgermeister Christof Endress und Mitglieder vom Gemeinderat begrüßte Kommandant Ralph Appelt die Jugendlichen am Morgen. Ganz besonders überrascht waren die Jugendlichen als einer der Profis von der Berufsfeuerwehr München sie über die zahlreichen Einsätze informierte.

Um den Alltag einer Berufsfeuerwehr so realistisch wie möglich dar zu stellen, musste unter anderen an Ausbildung teilgenommen werden, der Küchendienst besetzt und natürlich Einsatz absolviert werden.

Kurz nach der Fahrzeugübernahme ging der erste Alarm zu einem brennenden Container. Einsatzleiter und Jugendwart Christoph Kehlmaier meldete kurze Zeit später „Container in Vollbrand„. Die Jugendlichen begannen unter Atemschutz den Container mit Löschschaum abzulöschen während ein zweiter Trupp die danebenstehenden Container mit Wasser kühlten. Während eine Mannschaft noch den Container löschte, fuhr ein weiteres Fahrzeug bereits zum nächsten Einsatz. Eine automatische Brandmeldeanlage in einem Logistikzentrum hat aufgrund von Reinigungsarbeiten alarmgeschlagen. Im laufe des Tages standen mehrere Einsätze auf dem Programm.

Ein Großeinsatz am Nachmittag sorgte für großes Aufsehen bei den Jugendlichen. Aus einem Dachstuhl in der Immenstädterstraße drang aus zwei Wohnungen dichter Rauch. Aber das war nicht alles. Kurze Zeit später fuhr die Drehleiter aus Immenstadt vor das Objekt und kam so zum Einsatz. Bereits paar Minuten später war der Brand unter Kontrolle. Zum Schluss durften alle Jugendlichen mit der 30 Meter hohen Drehleiter den doch verregneten Ausblick genießen.

„Ohne Mampf kein Kampf„ genau das galt auch in Blaichach. Die Küchenmannschaft sorgte für ein leckeres Abendessen. Das brauchten die Jugendlichen auch, damit sie den Großbrand in den frühen Nachtstunden am Schlossberg löschen konnten. Es brannte eine Gartenhütte in voller Ausdehnung. Nach diesem Großbrand ging es in die wohlverdiente Nachtruhe.
Einsätze egal ob bei einer Berufsfeuerwehr oder einer Freiwilligen Feuerwehr kennen keine Nachtruhe. Die Leitstelle alarmierte die Floriansjünger um kurz vor sechs Uhr morgens zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Diese konnte erfolgreich befreit und von Feuerwehrsanitätern erstversorgt werden.

Jugendwart Christoph Kehlmaier zieht nach dem 24-Stunden Tag ein absolut positives Resümee. „Die Jugendlichen waren immer mit voller Eifer dabei. Es wird geplant, daß der Tag der Berufsfeuerwehr alle 2-3 Jahre wiederholt wird.

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